Virtuelle Räume angemietet, ein Blick auf die Bilder von 2001 und Themawechsel, denn nichts ist so beständig wie die Veränderung

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Heute war ich zur Hausbesichtigung und habe die „Virtuellen Räume“ angemietet.

Der Vormieter hatte einen eigenen Geschmack für Wandfarbe, das heißt: ich muß malern.

Ansonsten fand ich die Bilderrahmen mit den Spots sehr gut, die werde ich übernehmen.

Morgen plane ich einen Besuch im Möbelhaus und hoffe, passende Loungemöbel zu finden, damit sich meine Gäste relaxt hinsetzen können.

 

Die Bilddaten habe ich am Wochenende auf dem PC gefunden.

Ohne Fremdhilfe kam ich nicht weiter, sie mußten wieder lesbar gemacht werden. Corel wurde installiert und dann exportiert, gespeichert. Jetzt liegen fast alle Daten im Ursprungszustand auf meinem Mac und sind als AI- Datei gespeichert. Das brauche ich, um die Collagen zu zeichnen.

Die Grafiken entstanden 2001 zu den Themen: Internet, Video, Audio und sind mit Stift und Grafiktablet sozusagen von Hand gezeichnet.

 

Ungewollter Themawechsel:

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ oder wie die Veränderung.

Dieser Satz ist oft im Businessbereich zu hören, steht er für Flexibilität, Vorankommen, Weiterentwicklung. So weit so gut, alles richtig.

 

Der Ausspruch stammt von Heraklit von Ephesus (etwa 540 – 480 v. Chr.) und ich frage mich, ob das heutzutage noch gilt.

Die alten Griechen lebten ja ohne Internet, Handy, E-Mail-Verkehr, Auto, Navigationssysteme, Fernsehprogramme usw.

Wie schnell darf sich etwas ändern ? Welche Frequenz ist normal, zumutbar, gesund ?

Man könnte meinen, besser wäre: Nichts ist so beständig wie die Zeit.

 

Warum so tiefgründig?

Seit einer Woche schreibe ich meinen privaten Blog, mache Fortschritte, gewöhne mich an die Mac- Oberfläche als eingefleischter Windowsmensch.

Und dann kommt schon das erste update. Mir wurde empfohlen, das immer sofort auszuführen, also halte ich mich daran.

Nichts mehr ist so, wie es war ! Mühsames Suchen, neu anmelden, Zeit verlieren.

An und für sich bin ich begeistert, wie das alles schon funktioniert und geht. Mein iPhone denkt auch mit und schickt mir E-Mails, wenn ein neuer Kommentar geschrieben wird. Super !

Heute erhalte ich unterwegs einen  neuen Kommentar zum Freischalten.  Die Technik ist genial. Ich will freigeben.

Pustekuchen, alles abgeschlossen. Ich habe einiges dabei z. B. Schlüssel, Führerschein, Personalausweis. Aber leider nicht meine Zugangsdaten und Passwörter für meinen Blog. An was man alles denken muß!

Durch Veränderung ausgebremst, Zeit verloren, kein Weiterschreiben.

Ich sage doch: Nichts ist so beständig wie die Zeit.

 

 

PS:

Ich liege hier falsch, denn die Auswertung zahlreicher Beobachtungen aus den letzten 2700 Jahren zeigt, dass die Tageslänge während dieses Zeitraums im Mittel um etwa 17 Mikrosekunden pro Jahr zunahm. (Wikipedia, Erdrotation).

Wenn ich richtig gerechnet habe, handelt es sich um 0,459 Sekunden in 2700 Jahren.

Werde ich 90 Jahre, erlebe ich eine Differenz von 1,53 Millisekunden.

 

Thhhhi. Jetzt lehne ich mich doch entspannt zurück und mach es mir bequem.

Ich wünsche allen einen schönen geruhsamen zeitlosen  Abend.

6 Responses

  1. Önzi

    Guten Morgen Marina, beim Hackepeterbrötchen lese ich deine neuen Zeilen ,die Zeit vergeht dabei und Entspannung kommt,aber der Blick auf die Uhr sagt mir -nicht länger verweilen -Zeit ist Geld…..
    Lieben Gruß Önzi

  2. mbeckert

    Hallo Önzi, bei Kaffee und einem Einbissminiquarkbällchen treffe ich die Entscheidung: Heute abend wird es ein Pausengespräch geben.
    Bei künftigen Lounge- Gesprächen werde ich auf jeden Fall Hackepeterbrödel mit anbieten.
    Tschüüüüß

  3. twohalf

    Quarkbällchen und Hackepeterbrötchen ……. das klingt gut. Dafür muß man sich einfach zeitnehmen. In diesem Sinne ….. guten Hunger

  4. twohalf

    Es gibt nichts Schlimmeres als mit knurrendem Magen Kultur zu genießen. Von daher ist die Reihenfolge Hackepeterbrötchen Quarkbällchen völlig korrekt.

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